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Bahnhof Lauenau

Am 14. Oktober 1904 wurde der Bahnhof Lauenau und damit die Strecke zwischen Groß Nenndorf und Lauenau eingeweiht. Das Bild ist zugleich das Titelbild unseres Internetauftritts.

Auf der Sünteltalstrecke fuhren auch Güterzüge,- zum Beispiel für die im Deister-Sünteltal ansässigen Möbelbauunternehmen. 1934 wurde ein neuer Kessel für das Lauenauer Möbelunternehmen Casala angeliefert.

Für den Personennahverkehr kamen sogenannte Akkutriebwagen zum Einsatz. Die Strecke der Sünteltalbahn war nicht elektrisiert.

Im Bahnhof Lauenau gab es damals sogar eine Bahnhofsgaststätte.

Nach 64 Jahren, bereits im Mai 1968 wurde der Personenverkehr wieder eingestellt - eine Folge der Massenproduktion in der Automobilindustrie und des dadurch immer stärker werdenen Individualverkehrs.

Der Güterverkehr lief noch weiter - die Strecke wurde, wie hier zu sehen, aus dem Bahnhof Seelze angefahren. Im Jahr 1973 wurde dann der Verkehr mit schweren Durchgangsgüterzügen eingestellt.

1976 wurde dann auch der durchgehende Güternahverkehr endgültig eingestellt. In den Jahren danach folgte der schrittweise Abbau der Strecke.


Im März 1978 wurde die Strecke durch den Damm der Umgehungsstraße zwischen Messenkamp und Lauenau endgültig unterbrochen.

1984 wurde die Strecke von Messenkamp bis Eimbeckhausen abgebaut.

Am 16./17. April 1988 fuhr die Dampfeisenbahn Weserbergland den letzten Dampfsonderzug auf der Strecke.

1988 wurde das Streckenstück von Bad Münder/Stadt bis Eimbeckhausen abgebaut.

Im März/April 1989 erfolgte der Abbruch der Gleisanlagen von Bad Nenndorf bis nach Lauenau.

1996 wurde der Restverkehr von Bad Münder/Deister nach Bad Münder/Stadt eingestellt. Es erfolgte der Abbau der Strecke zwischen Bad Münder/Deister und Bad Münder/Stadt.


Das Ende der Sünteltalbahn.




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